Als ich meinen ersten Taunus kaufte...

  • Mein erster Ford war ein Knochen, 1300XL. Das war 1978.

    Damals gab es alle 4 Wochen einen Automarkt am Einkaufscenter am Stadtrand. Als Lehrling war das Budget natürlich knapp, man fuhr hin und suchte die billigste Karre auf dem Parkplatz. Marke völlig egal. Der Escort sah noch passabel aus, hatte Resttüv und fuhr ordentlich. Für 500 DM gekauft.



    Dekra meinte dann, die Reifen wären runter und die Löcher in den Domen kamen auch net gut an. Onkel hat die Löcher dann zugebraten und wegen der Reifen hab ich nen kompletten Schlachter genommen. Verkäufer damals: Wenn du die Karre für mich abmeldest, kannst du ihn umsonst haben.



    Dekra war von den Domen zwar net begeistert, hat aber ein Auge zugedrückt.

    Nach der Bleimenninge-Orgie wollte ich die Kiste dann noch "verschönern" und hab ihn angemalt. Nach der Hälfte ging mir allerdings der Elan aus und es blieb beim vorderen Teil. Im Herbst 1979 ging der Wagen dann für 500 DM wieder weg und ein 17m P7b wurde auf dem Automarkt gekauft. :inlove:

  • 91 ein 4-Türer TC2 Ghia in Endverbraucht mit 2,3 l, geschenkt bekommen mit kaputter ZKD. Zusammen mit meinem Bruder gewechselt und ab ging die Fahrt. Definitiv zu viel für meine Fahrkünste … nach ca 9 Mobaten geschlachtet, der Motor steht hier noch irgendwo rum. Mein zweiter Taunus war dann parallel ein 73er Coupé mit 2.0 GT Ausstattung, aus dem örtlichen Wochenblatt für 400 EUR. Die angefangene Resto habe ich dann wegen vieler anderer Projekte immer wieder zurück gestellt und der steht hier (bzw. im Außenlager) immer noch rum. Demnächst hoffentlich hier als Projekt 2000 Fred zu finden :sinnlos:

  • 1998 aus einer Inzahlungnahme


    TC 2

    1,6 L

    72PS

    Beige

    1.,Hand


    Kaufpreis 1,- DM


    Noch ca. 4 Jahre damit ohne Probleme

    gefahren.


    Danach in 2002 an ein paar junge Bengels verschenkt.

    Die wollten damit Stockcarrennen fahren.


    Total bekloppt…

  • Moin,

    Autobianchi , das war sofort einen Tag nach Führerschein, 1969

    dann 2x Honda N600 ( Auto )

    Alle bei Kiesow gelandet ( Schrotti )

    Das waren damals die billigsten auf dem Kiesplatz.

  • Ok, wenn Autobianchi auch zählt, dann war das "mein Erster" :biggrin


    Keine Ahnung mehr woher, kurz nach dem FS für 500 DM gekauft und glaube ein Jahr gefahren, hat viel Spaß gemacht aber auch viel Theater :sad::paranoid::biggrin


    Gnadenlose 34 PS, aaaaaaaaaaaber Sportlenkrad und Kotflügelverbreiterung :tina:

  • Optik war damals doch alles. ( ohne Kohle )

    Heute heißt das doch auf dicke Hose machen, ( mit Kohle )

  • Ach ja, die Granada s Kombi kamen dann vor etwa 40 Jahren mit den ersten Kinder.

    Auch die Granada s hatten immer ihren Lebensabschnitt bei mir

    Vater fuhr Ford soweit ich mich erinnern kann, seinen letzten habe ich dann übernommen und immer noch.

  • Nikolaj hat nur Angst, dass Granada Turniere fruchtbarkeitsfördernd sein könnten und zeitnah zu Vaterfreuden führen :hexweg:

  • Erstes Auto habe ich mir 1988 zum Abi geschenkt. Mein Kumpel fuhr einen Escort 2 1,3L in veneziarot. Sowaswollte ich auch haben. Dann stand einer in Bochum an der Hattinger Str. mit einem Schild drin zu verkaufen. Zur Probefahrt hat mein Vater meinen Onkel mitgeschickt, weil er selbst in Urlaub war und ich natürlich nicht warten konnte. Mein Onkel hat sich während der Probefahrt angeregt mit dem Verkäufer unterhalten. Als VW-Fahrer hatte er natürlich keine Ahnung von Autos. Und so wurde ein 79er 1,3GL mit dem 73 PS Motor mein erstes Auto. Nach ein paar Tagen habe ich gemerkt, dass der Vorbesitzer nicht der erste Halter war, sondern dass der Brief bei diesem neun Jahre alten Auto schon vollgeschrieben war. Zu schweißen gab es auch einiges. Mein Vater war entsetzt ob des Wegrutschens in der Kurve und hat mir einen neuen Satz Reifen spendiert. Als ehemaliger Knochescortfahrer mit 44PS hätte er wissen müssen, dass Escorts halt gerne seitlich fahren. Nach ein paar Wochen ist dann die Lima abgebrochen und die erste Urlaubsfahrt hat der Motor nicht überlebt. Egal, im Reviermarkt gab es für nen Fuffi nen gebrauchten samt Fächerkrümmer. So hab ich dann auch Schrauben gerlernt und wusste dann auch, warum man diesen Chokezug so weit herausziehen konnte. Nach und nach wurde der Escort immer weiter aufgewertet (Velourspolster, Holz, zum Heckspoiler, der eh schon dran war, gesellten sich ein Kamei-Frontspoiler, Talbotspiegel als Plastikkopie... Alles höchst peinlich. Und doch habe ich an dem Auto besonders die Ausstellfenster geliebt und das coole Getriebe, bei dem der Schalthebel im zweiten die (angezogene) Handbremse berührte. Und die anlage, die ich in stundenlanger Arbeit da reingefrickelt hatte.

    Nach etwas mehr als einem Jahr ging der Escort dann in die verbotene Stadt, ebenfalls an einen Fahranfänger und ich habe von einem Rentner dann einen echten Ersthandwagen gekauft und das war ein 79er TC3 1,6L. Das war vom Komfort schon ein deutlicher Aufstieg. Der Rentner hatte sich natürlich einen Sierra bestellt.

  • 2005 müsste es gewesen sein, als ich eins der legendärsten Taunus Coupes des Forums bei Ebay für 230 Euro erstanden habe. Allerdings auch 20 Jahre später wäre das Klo keinen cent mehr wert gewesen :laugh: ich hab die Original Auktionsseite noch irgendwo ausgedruckt zuhause, werde ich mal nachreichen coyo

  • Ich hab als Fahranfänger Golf 2 gefahren (und muss sagen das Cockpit ist immer noch mein Liebstes von allen Autos). Meine Versuche, nen /8er für 1500DM und wenig später nen 2er Escort für Dreistellig zu kaufen wurden von den Eltern die Angst vor "Heckschleudern" hatten mit sanfter Gewalt vereitelt ("den nehmen wir nicht als Zweitwagen auf die Versicherung und selbst kannste Dir das nicht leisten!").


    Dann als Student lange nix bis mir bei nem Kurzfilmdreh ne totale Rotzbimmel über den Weg lief. Das muss 2007 gewesen sein.




    War sofort schockverliebt in den Müllhaufen. Über viel zu vielen Biere nen Deal mit dem Regisseur/Besitzer gemacht, dass der Wagen für 500€ meiner werden sollte nach dem Dreh. Wurde er auch. Einen Jetzt mache ich's mir selbst-Kauf später mit dem Schrauben angefangen. Jim Goose kennen gelernt. Karlos kennen gelernt. Rest ist Geschichte.


    Der Kadett ist immer noch meiner, inzwischen auf Finnischen Kennzeichen, mit tonnenweise Rostschutz vollgepumpt und auf Spikereifen quer durch den Winter unterwegs. Bald 20 Jahre zusammen mit dem Auto... da war ich den Frauen weit weniger treu.


    Und der Typ von dem ich den Wagen gekauft habe? Hat grad bei Jaws nen w124 zum Schrauben abgegeben. Alles eine Sippe immer noch, was auch total toll ist.