Taunus säuft Öl...

  • Bei meinem Camaro warens die Schaftdichtungen, aber mess trotzdem mal die Kompression. Sei aber vorsichtig beim tauschen, wenn du den Kopf abnimmst. Neue Schrauben rein und in der richtigen Reihenfolge, Drehmoment anziehen, sonst verzieht der sich...


    Und das mit diesem 20W50 Oldtimeröl ist der größte Schwachsinn überhaupt, das kannste vllt. in irgend nen Vorkriegswagen kippen aber net in nen Granada, Taunus, so alt sind die auch wieder nicht... Abgesehen davon kann ich mir net vorstellen, daß hier keiner mehr sein Handbuch vom Taunus oder Granni zur Hand hat, wieso nimmt man da einfach nicht das Öl, was drin empfohlen wird? Schätze mal es ist weder 15W40 noch 20W50 sondern wie bei meinem Ami Bj.79 10W40


    Aber auch vollsynthetische Öle würde ich nicht verteufeln, meines Wissens nach gab es Mobil1 0W40 vollsynthetik auch schon in den 80ern und könnte durchaus in den einen oder anderes Altford schon eingefüllt worden sein... Und bei 80° ist 15W40 genauso dünn wie 0W40.

    Werkstatthandbuch sacht sowohl 15/W40,als auch 20/W50

  • yo. öl ist eindeutig geklärt... steht noch die vergasereinstellung finanziell im raume...

  • Fahr mit der Bude zu ner Werkstatt die Ahnung von der Materie hat, der Reifenheini soll lieber seine Reifen montieren ...
    Such dir ne kleine Werkstatt die nicht nur mit dem Laptop fehler suchen können und laß da alles in einem Rutsch machen!

  • sooo... kompression geprüft... 3. zylinder nur 7 bar- die annern sind super!
    hab jetzt n kompletten dichtsatz kopf bestellt- alles rein und mal hoffen dass die kolben in ordnung sind...
    *grummel

  • ich hau hier auch noch ölmässig einen drauf.
    in meiner alleswasichselbstkannmachichselbstamautowagen anfangszeit hat mir mal ein "versierter" schrauber verzellt, dass - je älter der motor, je besser das öl sein sollte.
    daraufhin hab ich fröhlich auf seine empfehlung hin 0er synthetiköl in meinen 123 gekippt. wat passierte? eben - der gute hat überall sein revier markiert.
    ich hab das natürlich auf den motor geschoben der schon ne ordentliche laufleistung hatte.


    gerafft hab ich das nie. bis mich mal einer auf die idee brachte, dass autowagenhersteller nicht umsonst vorschreiben welchen schmierstoff man da einfüllen soll.


    seitdem schau ich brav ins WHB oder die Betriebsanleitung und hau rein was da steht. wenns dann noch ölt oder bläut is was faul anne maschine.


    meiner bläute genau wie deiner. beim anlassen und rüchwärts. da der kopp eh runter musste weil keine richtige leistung mehr da war, die kompression aber gut war, kam ne frische birne drauf, ein lockenstab der nicht eckig war, ventile die auch dichten können sowie kipphebel die nicht vergratet sind. beim einbau natürlich nen kompletten koppdichtsatz verbaut incl. schaftdichtungen.


    un wat nu? läuft wie n (ford)glöckchen.



    editier:
    mach dat bloss nicht alleine!

    2 Mal editiert, zuletzt von yallamann ()

  • nockenwellen-set hab ich auch schon überlegt... mein schrauber sagte, leiiichte riefen hatse, soll aber noch nich schlimm sein...

  • vergaser einstellen. lol
    lass den mal überarbeiten von jemandem der ahnung hat und du wirst dich wundern wie schön dein auto wieder läuft..


    versteh sowieso nicht wie sich hartnäckig das gerücht hält ein auto braucht nie eine regelmässige professionelle bzw. irgendwann eine technische überholung diverser bauteile die einfach verschleissen.......

  • riefen im lockenstab sind nicht schlimm. der sollte nur nicht eckig sein! wien ei soller sein.