Schwung erleichtern !

  • ich zitier mal grob ausm tuningbuch:


    schwungmasse um 2,35 kg erleichtert


    das ergibt ein äquivalent zum fahrzeuggewicht:
    1gang: 86,9 kg
    2gang: 32,5 kg
    3gang: 15,2 kg
    4gang: 9,4 kg
    5gang: 5,9 kg


    das sind errechntete werte fürn vw-motor


    hab auch formeln wenns unbedingt sein muss

  • KÖNNTE man das überhaupt aus blech machen? ich meine: würde etwas dagegen sprechen?


    Es ist nicht ganz unwichtig, dass Schwungrad und die Druckplatte der Kupplung das gleiche Material und Dicke haben, um etwa die gleiche Kapazitaet zur Waermeaufnahme zu erreichen. Sonst fuehrt das zu unterschiedlichem Verschleiss der beiden Reibbelaege auf der Kupplung. Dazu koennten unterschiedliche Materialien wegen der Reibbeiwerte zu einem unerfreulichen Kupplungsverhalten fuehren ...

  • DAS ist mal nen absolut interessantes argument - vielleicht die lösung für meine ruckelnde kupplung? ^^ ich muss einfach mal ne andere schwungscheibe verbauen...

  • Es ist nicht ganz unwichtig, dass Schwungrad und die Druckplatte der Kupplung das gleiche Material und Dicke haben, um etwa die gleiche Kapazitaet zur Waermeaufnahme zu erreichen. Sonst fuehrt das zu unterschiedlichem Verschleiss der beiden Reibbelaege auf der Kupplung. Dazu koennten unterschiedliche Materialien wegen der Reibbeiwerte zu einem unerfreulichen Kupplungsverhalten fuehren ...


    Sorry ,da muss ich leider widersprechen !


    Kupplungsbeläge sind meist aus Asbesgewebe mit Drahteinlagen !


    Teilweise auch mit Messing und Kupferdrahteinlagen !


    Das Asbestgewebe wird in Kunstharz getränkt und in Form gepresst !


    Die Beläge haben einen höheren Reibwert als der Kugelgraphitguss der Schwungscheibe !


    Ein weiterer Grund für die Verwendung von Gusscheiben ist auch die Tatsache daß der Starterkranz eingeschrumpft ist !


    Der Starterkranz ist aus gehärtetem Stahl und wird bis ca. 280° erwärmt ,dann erst kann er auf den Schwung aufgesetzt werden !


    Beim abkühlen wird das Ganze fest !


    Es gibt aber einige Vorteile die Guss gegenüber Stahl hat !

  • Sorry mag sein ,so organische Bestandteile werden auch noch beigemischt ! Was genau ...... :wonder:


    Vielleicht als Ersatz für Asbest !

  • phil: es sprach niemand vom material der kupplungsscheibe! es war von der druckplatte und dem schwungrad die rede!

  • Ich meinte, die Zeiten mit Asbest in Brems und Kupplungsbelägen wären schon vorbei?


    So ist es, Kupplungsbelaege bestehen aus organischen Materialen (Garne, Harze) und eingewebten Kupferfaeden.
    Ausnahme sind Kupplungen fuer den Rennsport oder in Lkw-Anwendungen (speziell USA), hier gibt es Sintermetallbelaege. Asbest ist schon lange raus.


    Ich habe gefunden, dass "Sachs Race Engineering" auch Schwungscheiben in Stahl anbietet. Das ist wohl allerdings fuer den Rennsport gedacht, inwieweit das strassentauglich ist und eine akzeptable Lebensdauer hat, kann ich nicht sagen ...

  • wegen der formeln.......


    das abzutippen is echt n akt...


    ich kann die seiten im buch abfotogafieren und per pn schicken


    oder kauft euch das din einfach:
    ISBN 3-00-008244-1

  • Interessante Beiträge dabei............ :irre:
    Im Prinzip gehts doch nur um Masse mal Beschleunigung!(vorwärts wie rückwärts)
    Und bei dem ganzen Drehmomentgedenke kommt ja auch noch das Verhältnis von Bohrung zu Hub ins Spiel,2Liter oder 2,3 sind ja nicht gleich 2 Liter oder 2,3.
    Son V6 hat ja da da auch schon ganz andere Massen innerhalb des Triebwerks zu bewegen als son OHC. :uwe:


    Ich hab mir damals für den Rallykombi(OHC) die schon sssssehhhr viel abdrehen lassen,wenn ich die noch finde wieg ich euch die nach,dreht ganz sicher viel besser hoch,da muss man halt mal öfter schalten wenns dann bergauf geht!
    Aber es geht ja sicherlich um Ampelstarts! :evillaugh::evillaugh:


    LG Ralf