V6-Getriebe, schweres Schalten R, 1 und 2. gang

  • wenn ich das richtig verstanden hab war nur die kupplung nicht richtig eingestellt. die gänge 1, 2 und R funktionierten ja noch, aber nur sehr schwer halt!


    Habe ich auch so verstanden, aber wenn die Kupplung nicht sauber trennt, dann trennt sie auch in Gang 3, 4 und 5 nicht.


    Also bei stehendem Fahrzeug, laufendem Motor dürfte keiner dieser Gänge leicht einzulegen sein, wenn man sie überhaupt reinbekommt.


    Subjektiv fällt das beim Fahren vielleicht weniger auf, aber...ach, wat solls. Ferndiagnosen sind schwer und basieren nur auf der Beschreibung der Symptome. Und ich rücke nicht davon ab, daß es die Kupplung nicht sein kann, wenn 3, 4 und 5 sich normal schalten lassen ( in dem Fall würden! ).


    Naja, hauptsache das Bier schmeckt und die Karre rennt wieder...übrigens kommt an den Motorblock auf der Seite wo die Einstellmutter am Kupplungszug sitzt eine Kunststoffhülse mit Innensechskant, die sich nicht mitdrehen kann, die verhindert, daß sich jene Mutter verstellt.


    Eine Kontermutter kann man verwenden, gehört da aber nicht hin... :D

  • öcht? ich hab dat schon immer mit kontermutter. egal. tuts gut so. muttern können nurfestrosten, plastik kann alt werden und brechen... :D


    bzgl der kupplung kann ichs mir nicht recht erklären, man hört aber immer wieder dass sich eine verreckende kupplung meist über einen schlecht einzulegenden Rückwärtsgang ankündigt.


    ne technisch logischer erklärung dazu will mir nicht einfallen. mal überlegen: kupplung verreckt: greift also nicht mehr richtig. das is aber keine erklärung für das vorliegende verhalten. synchronringe könnten zwar in den unteren gängen früher verrecken weil sie häufiger beansprucht werden, aaaaber... und weiter? hmm...

  • Wenn eine Kupplung nicht in Ordnung ist, sollte man 3 Fälle unterscheiden :


    - rubbelt ( z.B. Ölverschmiert oder sonstwas... )


    - trennt nicht mehr richtig


    - verbindet nicht mehr richtig.


    Wenn die Kupplung also nicht mehr richtig trennt, dann wird den Synchronringen das Abbremsen/Beschleunigen der Getriebeeingangswelle erschwert bzw. in fortgeschrittenem Stadium unmöglich gemacht, da weiter Antriebsleistung da ist. Folge: Gang geht nur unter starkem Kraftaufwand und nach langer Wartezeit rein. War hier wohl der Fall.


    Da der Rückwärtsgang keine Synchronringe hat, die die Drehzahlen der zu ineinandergreifenden Teile angleicht, kracht es beim Einlegen.


    Könnte mir nun nur noch vorstellen, daß es die Gänge 1 und 2 fühlbar stärker betrifft, da die Synchronringe dort verschlissener sind als in 3/4/5. Zupacken muß man aber trotzdem in allen Gängen stärker; die Frage ist nur ob es die ausgelutschten RInge überhaupt noch schaffen ihren Dienst zu tun - oder nicht.

  • sorum hab ich natürlich nciht gedacht, hast recht! wird also wohl nicht mehr sauber getrennt haben! :spitze:

  • aber auf irgendwen muss mans doch schieben. meistens ja aufs wetter, aber manchmal.................... :D