Nachfertigung Dreifach-Vergaseranlagen-Ansaugbrücke für uns möglich?

  • Hallo Leute,


    ich werde jetzt wohl doch versuchen, mein Auto mit einer Dreifach-Weber-Anlage auszurüsten auf dem 2,8er. Zumindest werde ich mir die Teile dazu demnächst zulegen, wenn ich sie tatsächlich zusammenkriege. Aber die Brücke ist offenbar kaum unter 1000,- Euro zu bekommen. Jetzt wäre meine Frage, ob es für jemanden von uns möglich ist, das Teil nachzufertigen bzw. in einem "befreundeten" Betrieb nachfertigen zu lassen. Wäre natürlich nur interessant, wenn wir dann auf einen VK von weniger als 900,- Euro kämen.


    Ich fände es halt schade, wenn ich hier tatsächlcih 1000,- Euro abzweige nur für die Ansaugbrücke und das Ding dann einfach nur in einem Auto verbaut ist und fertig, Also, wenn sie dann mal kaputt ginge oder ich eine zweite bräuchte usw. und das wäre dann wieder nicht möglich.


    Also, falls jemand für so etwas die Möglichkeiten hat, wäre es nett, wenn derjenige sich mal meldet.


    Viele Grüße!


    Timm

  • ist doch ein gussteil, oder? ein freund von mir ist modellbauer, der könnte die gussform bauen. dazu braucht er ein original. giessen ist auch kein problem, aber der aufwand würde sich wohl auch nur bei einer stückzahl jenseits von 2 lohnen. :gruebel:

  • Hallo,


    ja ist natürlich ein Gussteil aber es ist wohl nicht so einfach so etwas nachzubauen. Ich dachte halt nur bei dem Spektrum an Technik-Freaks aller Coleur hier und den verschiedenen Berufen; vielleicht geht es ja für jemanden. Dann könnte man sich zusammentun. Das Original werde ich mir ja anschaffen und für die Herstellung des Negatives zur Verfügung stellen. Es gibt ja auch mehrere Turbo-Wahnsinnige hier deshalb dachte ich es gibt auch hier ein paar Bescheuerte, die die Kohle in eine Weber-Dreifach-Anlage investieren würden bzw. eigenlich schon immer damit geliebäugelt haben. War aber wohl falsch gedacht.


    Grüße


    Timm

  • haben wollen-klar!
    aber ich hab weder das moos dafür und dann für die entsprechenden gaser obendrein erstrecht nicht, noch könnte ich was damit anfangen.
    drum hatte ich erstmal nix hier reingespamt

  • Tja, das ist immer das Dilemma mit den Repro-Teilen in der Brot+Butter-Auto Szene:
    Oft gibt es bei solchen Anfragen Interesse ohne Ende - wenn dann einer in Vorkasse geht und produziert, jammern später alle ´rum, das sie gerade kein Geld haben oder sonstiges blabla.


    Zu Deinem Guss-Teil: gäbe es garantierte min. 100 Abnehmer, würde das Rohteil inkl. Bearbeitung wohl nur noch geschätzte 200 Euro kosten, aber das Risiko würde ich nicht tragen wollen.
    Zumal dies ja nur ein Bruchteil des Bausatzes ist: Vergaser, Gasgestänge, Dichtungen und Luftfilter fehlen noch.....

  • Eigentlich habe ich das Geld für das alles auch nicht, aber irgendwie ziehe ich das durch. Schließlich habe ich mein Mopped geopfert und fahre nur unseren sparsamen Zweitwagen. Das gibt es nicht für lau, da will ich nach 100 Jahren endlich mein Traumauto bauen. Und zwar bevor das Öl endgültig alle ist............Die Vergaser habe ich auch noch nicht aber jetzt wenigstens mal eine Kopie eines alten Katalogs in dem die Anlage drin ist, H lässt grüssen............Die Vergaser kann man noch einfacher bekommen als die Brücke auch wenn das nochmal wohl mindestens 1000 Steinchen sind.

  • Ich nochmal; sicher ist das mit der Vorleistung schwierig. 100 Leute halte ich auch für unrealistisch; zumindest ohne eine größere Bewerbung der Aktion. Und dafür in Vorleistung zu gehen in meiner Position ist auch mehr als unrealistisch.


    Aber es liest sich schon so, als hättest du eine Ahnung von der Produktion von solchen Sachen. Wenn man hier ein paar Leute finden würde, die da verbindlich mitmachen, könnten wir doch trotzdem ein paar mehr produzieren und diese dann verkaufen und dann vielleicht sogar etwas mehr als die reinen Kosten reinholen. Okay, vielleicht bin ich ein unheilbarer Träumer, trotzdem.


    Natürlich bereitet mir der ganze fehlende Kleinkram auch Kopfzerbrechen, aber da komme ich wieder mit der Turbo-Story; das wurde auch mehr wie einmal verbaut und es gibt noch irgendwo Infos/Dokumentationen wie was aussah und es laufen noch ein paar Mechaniker rum, die da tatsächlich Hand angelegt haben. Die Gestänge und Luftfilter dürften das geringere Problem sein, Dichtungen schon eher. Naja, ich probiere es weiter, vielleicht taucht auch noch irgendwo eine komplette Anlage auf.


    Ein Gedanke noch: Sicherlich sind die älteren Ford nicht mit Mercedes und Porsche oder Austin Healey zu vergleichen aber wenn ich mir anschaue, was so mancher Capri-Freak investiert oder was in andere V 6-Fahrzeuge reingesteckt wird, dann meine ich schon ist es kein ganz unrealistischer Traum meinetwegen für mehrere -zig Ansaugbrücken oder auch komplette Sätze Abnehmer zu finden.

  • Yepp, theoretisch könnte ich Dir jedes Teil nachbauen, aber das ginge dann nicht mehr "hobbymäßig", sondern nur hauptberufllich.
    Das Problem sehe ich darin, daß meiner Meinung nach das Interesse an Tuning mit steigendem Alter des Fahrzeuges immer mehr nachläßt: "Ach ne, original ist schon o.k., warum ein Risiko eingehen...."
    Wer Leistung will, kauft sich in der Regel ein anderes Auto - entweder aus der gleichen Zeit mit Bums oder halt etwas modernes !


    Daher wird die Nachfrage wohl eher spärlich bleiben....


    Jetzt ´mal konkret gefragt: Was bringt denn diese 3-fach Vergaseranlage auf dem Datenblatt ?

  • Also, in dem Eichberg Katalog steht 20% Mehrleistung. Das heißt dann wohl ohne weitere Modifikationen, einfach rechnerisch und physikalisch durch den mehr zugeführten und besser verteilten Sprit. Firmen wie Eichberg und Richter haben da sicherlich noch irgendwo jede Menge auf dem Rollenprüfstand gemessene Leistungskurven aber wie du so schön geschrieben hast, dafür gibt es keinen Markt, der richtig Kohle abwirft und dann interessiert es auch keinen mehr, der es ganz locker in der Hand hätte, so etwas wieder zu beleben. Wieviel Mehrleistung das dann mit entsprechend abgestimmter Nockenwelle und weiteren Gags bringen kann, davon träume ich dann erstmal weiter.


    Auch mal konkret nachgefragt: Findest du das nicht auch zum Gähnen langweilig? Ein anderes Auto mit mehr Leistung? Klar, ja, aber mir gefällt nun mal kein anderes Auto so gut wie der Granada I und vom Ansatz her gab es ja wenigstens mal 138 und 150 PS serienmäßig was für Baujahr 1972 und 1976 schonmal ein Wort ist. Damit kann ich auch Spaß haben ohne der schnellste zu sein; das wird man eh nie und muss auch nicht sein. Ich will einfach, dass es noch ein wenig besser vorwärts geht und sich der V 6 noch ein bisschen netter anhört aber es eben trotzdem ein schnöder Arbeiterklassen-Motor ist, der so ähnlich in den Autos eingebaut war und dann bin ich glücklich. Was muss denn passieren, dass du mit im Boot bist? Damit die Theorie zur harten Realität wird?

  • so ein nachbau war hier vor langer zeit schon mal im gespräch. ist dann aber irgendwie
    im sand verlaufen. ich meine es gab da eine möglichkeit die ansaugbrücke vom "i" umzubauen...


    allein das ansauggeräusch lohnt doch schon den aufwand, wenn dann sechs drosselklappen aufgehen... :)


    es gibt wohl einen anbieter in holland, der diese brücken noch vertreibt. aber wie du schon sagtest, um die 1000€.
    wenn man aber eine vorlage in form eines originals hat, sollte das nachfertigen nicht mehr das grösste problem sein.


    und vertreiben lassen sich die dinger dann bestimmt auch.

  • Hallo


    Ich selber habe nach so einer Brücke recht lange gesucht (grob 4 Jahre), weil ich den Preis einfach nicht zahlen wollte - dann wurde einige Zeit lang eine Brücke mit Solex CCI angeboten, die ich dann genommen habe, weil extrem günstig.


    Die Brücke allein kostet rund 850 bis 1000.- Euro, gibt es teilweise noch neu, die Brücke vom 2.6 Eispritzer läßt sich umbauen - das sollte dann die 1a sein (bin nicht so der Kugelfischer), weil dann die Öffnungen der Einspritzventile nicht in der Brücke sind oder so.


    Allerdings kostet _ein_ 40er DCNF rund 450 bis 500 Euro, also für 3 Stück (neu) nochmal satte 1350 bis 1500 Euro oben drauf. Sind wir bei Zweikommafünfkilo im ungünstigen Fall.
    Danach steht das Gasgestänge an, ggf eine andere Benzinpumpe (elektr.?), ggf Druckregler für Benzin, Unterdruckanschluss für Bremse (fehlt bei mir), Luftfilter, Eintragung, Einstellung, Leistungsmessung.


    Und am Ende steht der sagenumwobene Spritverbrauch. Da ranken sich die Gerüchte von lächerlichen 12 Litern bis zu "Fümmfzwanzich unn mär, Jun'ä" - genauso, wie die Leistungsangaben, die von "datt bringd jarr nichs" bis "midd bearbeiddedde Göpfä bisse da innä Nähä vonn hunnattachzich".


    Ich habe den Umbau für die nächsten Wochen (endlich) geplant.


    Den Spass sollte man sich aber nicht verderben lassen und (lange Rede, kurzer Sinn): ich habe jetzt auch mehr als 5 Jahre gewartet ...


    Gruß, Stone

  • Danke für die aufmunternden Worte!


    Dass drei Vergaser garnichts bringen ist physikalisch unmöglich. Allerdings müssen im optimalen Falle natürlich alle Komponenten aufeinander abgestimmt sein; also Nockenwelle, Ventile, Kopfbearbeitung, Vergaserbedüsung, usw. ; das tragische ist ja wie gesagt, dass da bei den ganzen Ford-Tunern richtig viele Erkenntnisse und Erfahrungen vorliegen, wenn die wollten, könnten die in kürzester Zeit einen plug&play Kit zusammenstellen. Und dass der Motor dann anschließend genauso viel oder weniger wie vorher verbraucht ist auch physikalisch unmöglich. Das ist einfach wieder von der berüchtigten Fahrweise abhängig, 25 Liter da durch zu pusten ist mit absoluter Sicherheit kein Problem, aber passt ja immer noch: 66 Liter Tankinhalt durch 25 sind mit Ausrollen immer noch 300 km Reichweite. Das einzige Zitat, dass von einem meiner Ex-Chefs zu Ford-Zeiten richtig gut war: "Ich fahre kein Auto, um Sprit zu sparen." Ansonsten war das eine Lusche, aber der Spruch war richtig treffend; so sehe ich das auch.


    Fünf Jahre warte ich nicht, ich habe schon seit 1992 einige Wartesemester angesammelt, jetzt reicht es so langsam. Ich werde die Brücke bestellen und soll sie dann im Oktober haben; zeitgleich läuft aber noch eine Anfrage bei einem namhaften Tuner und Weber-Experten; mal schauen was aus dem Spaß wird. Es wird ein zweiter 2,8er Vergaser-Motor angeschafft und dann von Grund auf so richtig fettcremig aufgebaut, wenn ich zwischendurch bankrott das Handtuch werfe, Pech gehabt, aber ich habe es probiert. Solange werde ich wohl die kleine Variante (nur serienmäßiger 2,8 mit Nockenwelle und Ganzmetall-Stirnrädern) fahren.


    Der Anbieter isn den Niederlanden ist nicht zufällig Hurricane Racing Engines?


    Und alphonx wie sieht es aus? Kann man dich irgendwie locken?


    Grüße


    Timm

  • Machen is immer gut! Ran und dann vernünftig. Ich wüsste nun keinen wirklichen Grund warum eine solche Vergaseranlage sehr viel mehr brauchen sollte als nen doppelvergaser WENN das ganze ordentlich abgestimmt wird aufm Prüfstand und zwar von nem Profi. Versorgt werden immer noch sechs Zylinder, alle sollten bei Lambda um 1 laufen (bei vollgas bisserl fetter, bei Teillast und leerlauf entsprechend magerer). Aber auf einmal 25 Liter durchzujagen... Dann MUSS er zu fett laufen. Viel zu fett.


    Soviel dazu.


    Timm, wenn du dir das in den Kopp gesetzt hast, dann mach! Vielleicht sagt der Willi noch was zu dem Thema.

  • Die Theorie sagt, daß sauber abgestimmte Mehrfachvergaseranlagen bei gleichem Lastbereich WENIGER verbrauchen als irgendwelche Einfachvergaser. Dies liegt vereinfacht gesagt an der besseren Füllung der Zylinder, die einen höheren Verbrennungsdruck gibt, der dann wiederum zu einem besseren Wirkungsgrad führt und demnach theoretisch den Verbrauch senken muß bei Anpassung der Übersetzung an die höhere Leistung in gleichen Drehzahlen.


    Timm, nun zum Aktionismus:
    Nö, für das Projekt bekomst Du mich nicht !!!
    Ich würde bei dem Rattenschwanz mit den 3-Fachvergasern eher über den Turbo-Umbau nachdenken...erscheint mir nicht viel komplexer und ist auch sehr effizient + "stilvoll" !!!
    :)


    Gruß,
    Stefan

  • Hm ... es ist bei mir nicht ein "Warten", sondern ein "Suchen" - die Kohle für 'ne neue Brücke wollte ich einfach nicht hinblättern, aber das muss jeder selbst entscheiden.


    Für mich ist im Prinzip wichtig, dass ich alle benötigten Teile zusammen habe, wenn ich anfange umzubauen - nichts ist ärgerlicher, als mitten im Umbau zu stocken, weil man dann die Benzinpumpe bestellt oder so.


    Ich finde den Umbau auf jeden Fall sehr interessant und zeitgenössisch. Außerdem wird der 2.8er dann 'ne Menge vom "normalen" Verhalten zeigen; mit der KJET (bei mir auf 'm Capri) bin ich nicht wirklich zufrieden. Aber auch das ist Geschmackssache.


    Die Gerüchte um Verbrauch und Leistung sind eben die Sprüche, die ich auch zu hören bekam - da soll sich jeder selbst seinen Teil denken. Ich selbst bin der Meinung, dass man für mehr Leistung optimal(er) verbrennen muss und ggf auch mehr braucht; wenn der Wagen für den Alltag abgestimmt wird, ist mit Sicherheit nicht mit einem (nennenswerten) Mehrverbrauch zu rechnen.


    Was mich abschreckt, sind halt auch die Wartezeiten (teilweise) bis man bei 'nem Tuner auf die Rolle zum einstellen kommt (habe heute z.B für meinen kleinen Renner 'nen Termin für Juni erhalten ...). Es sei denn, man kann ggf quer durch die Republik fahren (mit Anhänger ist das aber nicht so lustig). Nicht jeder Motor ist absolut gleich, wenn auch von gleicher Bauart - mit einem Plug&Play Kit könnte man mit Sicherheit direkt umbauen und sofort wieder fahren, für maximale Leistung und optimale Abstimmung müsste man dann trotzdem wieder zum einstellen, mal abgesehen davon, dass die einen eben viel niedertourig fahren, die nächsten so usw.


    Gruß, Stone

  • Also, dann bleibt es eben beim Einzelkämpfertum. Ihr werdet ja dann erfahren wie alles ausgegangen ist. Die angebliche Wartungsintensität hat mich auch immer am meisten abgeschreckt aber naja, wenn es denn mal alles abgestimmt ist, sagt die von alphonx zitierte Theorie dass es dann erstmal läuft.


    "Suchen" ist dann eben gleichbedeutend mit "Warten", weil man die Zeit des Suchens durch "Kaufen" beenden könnte, ergo ist es "Warten". Mir wäre eine komplette gebrauchte Anlage auch fast am liebsten aber da wäre ich dannr auch wieder am "Warten"............und "Suchen"........Ungern möchte ich auch beim angefangenen Projekt mittendrin aufhören und pausieren, deswegen habe ich geschrieben, das ich erst die kleine Musik spielen lasse und parallel einfach einen zweiten Motor für die richtige Packung aufbaue. Darauf kann ich mich ja dann immer ein bisschen freuen. Dass die guten Leute vielbeschäftigt sind, ist wohl so. Vielleicht gebe ich auch auf halber Srecke entnervt auf, was weiß ich schon. Vielleicht suche ich dann genauso bescheuert eine Kugelfischer-Anlage oder einen Turbo-Bausatz oder finanziere ein neues langweiliges Auto.


    Leistung basiert ja so meine ich auf Arbeit pro Zeiteinheit und die Arbeit beinhaltet wieder eine bestimmte Energiemenge, in unserem Falle chemisch gebundene Energie. Wenn man nun mehr Leistung will, dann benötigt man auch mehr Energie. Und das heißt mehr Sprit. Klar verbraucht ein schlecht eingestellter Doppelvergaser mehr als eine perfekt eingestellte Dreifachvergaseranlage die "normal" gefahren wird. Bei einem einzelnen Vergaser wird ja viel versaubeutelt und die effektive Nutzung der Energie ist bestimmt alles andere als optimal aber trotzdem ist die Differenz nicht so riesig. Zudem kann mal viel über theoretisch reden; die Wahrheit kommt dann eh erst raus, wenn man die Anlage vor sich schnurren hat und die ersten 10 x 100 km zurückgelegt hat. Auch habe ich mal etwas über Füllung und den ganzen Klimbim und Lambbda dort, Verbrennungsdruck hier, Brennraumgestaltung da, gelernt, ich wollte ja ursprünglich mal nebenbei den Kfz-Techniker fertigmachen. Aber ich weiß halt, was ich durch einen 2,9er 24 V Scorpio gejagt habe und der hatte, so meine ich, auch eine etwas modernere Einspritzanlage und das war dann knallharte Praxis, keine Theorie. Ist aber auch wurscht, ich bin ja auch nicht scharf drauf den Rekord im Verbrauch zu brechen, ich will einfach nur lächelnd dahingleiten, okay ist vielleicht für mein Geeiere nicht der richtige Ausdruck, dann eben fahren im weiteren Sinne.


    So, dann kann das hier wohl mal wieder zu.


    Servus


    Timm

  • zu muss hier ja nu lange noch niet ;) das problem is einfach, dass die meisten hier finanziell eher schlecht gestellt sind. Wolln wa uns mal nix vormachen.


    Zum Thema Leistung und verbrauch. Wichtig ist ja am Ende die Effizienz. Also der Verbrauch pro KWh. Ich persönlich bin nun bei Stage II mit meinem Motor angelangt. und Montag kann ich dir sagen wie das mit dem Verbrauch aussieht. ;) So wies nun scheint, brauchte er mit 114PS 10 bis 12 Liter, zwischenzeitlich mit geschätzten 130 PS 10 bis 12 und nun vielleicht 140 bis 150 immer noch 10 bis 12... und das ganze ist noch nicht abgestimmt aufm prüfstand...

  • fordmotoren sind eh so ne sache. man hat schon glück, wenn die auch nur annähernd nennleistung haben, meist liegen sie noch drunter. mit n bissl klassischem feintuning und einstellen kommt man auch schon ziemlich voran. muss ja nich immer ne dreifachgaseranlage sein...
    ich würd mir n porsche-schrauber in der nähe suchen die arbeiten häufiger an so ollen dingern mit mehrvergaseranlagen und haben (meist) ahnung, im gegensatz zu ner normalen werkstatt. hab hier gute erfahrungen gemacht mit vergasereinstellen. kollege hat n bmw e3 mit 3 doppelwebern, der lief ewig bescheiden bei enormem verbrauch. bis er bei den porschejungs war...um ehrlich zu sein, an ne mehrvergasernalage trau ich mich auch nicht ohne weiteres dran, trotz kfz- ausbildung...

  • der Leistung mit einer solchen Anlage ist Geld und Aufwand wert !Ich fahre auf meinem 5,7 Liter Chevy Smallblock ein sixpack ( OffenhauserBrückke mit 3 Rochesterdoppelvergasern) elektronische Zündung und el. Pumpe,Ergebniss auf dem Prüfstand 493 NM die neuste Corvette schafft das grad zu toppen und 911er sind echte Verkehrshindernisse auf der Autobahn ;-))))


    Ich hab die Gaser einmal eingestellt und die Anlage seit 5 Jahren verbaut, ohne Probleme !!!!Wobei ich auch ein Fetischist in Sachen Mehrfachvergaser bin und das nicht mein erster Umbau war.


    Wenn ich den Smallblock nur rollen lasse, gehts mit 15 Litern, muss ich an dem Porsche vorbei sind schnellmal 30 weg aber von nix kommt nix( und der Porsche braucht auch 26 ), was ich damit sagen will : es ist nicht störungsanfälliger als ein Doppelvergaser wenn Du die Gaser vorher zerlegst und alle beweglichen Teile im Soll sind und die Dichtungen ihren Job tun. Auch solltest Du Dir überlegen die längste Hinterachsübersetztung zu suchen, denn Beschleunigung wird er ohne Ende haben.


    Gruss Mike


    Also dran bleiben und durchziehen und falls Du ne zweite Brücke durch Zufall findest sag mir mal Bescheid ;-))

  • No ja ...


    Ist eigentlich egal, ob man die Kohle hat oder nicht, aber mit den Anschaffungskosten (sagen wir mal 1x Brücke, 3x DCNF) ist es nicht getan ... und das sind eben schon rund zweieinhalb große Scheine. Da könnte man dem Wagen z.B auch 'ne neue Lackierung verpassen usw.


    Die Idee mit dem Zweit-Motor hatte ich auch, wobei es bei mir ein 3.0 Essex ist, den ich ebenfalls bis zur 3fach Brücke aufbauen will. Zeit ist übrigens bei mir das fehlende Mittel zur Erreichung des Ziels (kaufe also Zeit, auch in kleinen Mengen).


    Die Technologie, nur einen Vergaser zu verwenden, kommt für mich übrigens nicht aus dem Bereich der Verbrauchminimierung, sondern der Abgasoptimierung und -minimierung. Die Amis haben z.B die Corvettes Anfang der 70er gedrosselt und abgaskonform gemacht, indem sie kleinere Vergaser montiert haben, die KJET ist von Ferrari auf USA-Exportmodelle geschraubt worden, weil die mit den Weber-Anlagen nicht durch die Abgaskontrolle kamen usw.


    Das der Verbrauch nicht zwangsläufig steigt, ist mindestens so lange gegeben, wie man die Verbrennung noch weiter optimieren kann und dazu gehören eben Brennraumgestaltung, Kanäle, Zündung - größere Ventile etc verändern die Befüllung und somit auch die Verbrennung (wenn man so will). Die effizientere Verbrennung hilft eben, Leistung zu steigern.
    Die Ford Motoren sind, wahrscheinlich heute noch, recht grob gebaut - bei meinem 2.8er hatte man richtig Versatz und Überlappungen z.B bei der Brücke und den Köpfen hinsichtlich der Kanäle, von der Öffnung der Auslässe gegenüber dem ohnehin schon viel zu kleinen Serienauspuff mal zu schweigen - selbst da ist schon einiges drin (und wenn man die Rocky Mountains betrachtet, die in Form von Ventilführungen in den Kanälen gestanden haben ...). Das ist dann Tuning für relativ kleines Geld, wenn man es selbst kann (Köpfe bearbeiten) sogar kostenlos (u.U auch umsonst).


    Den Hinweis bzgl den Porsche-Onkels finde ich übrigens extrem gut :-) !!!


    Gruß, Stone

  • so, thema durch?


    :coffee:


    se, 150PS imponieren nicht. da kann es innen noch so schön glänzen. klarer fall von aufwand lohnt nicht. :uglyzwinker:
    da geht doch mehr, oder?


    aber jetzt:

    der Leistung mit einer solchen Anlage ist Geld und Aufwand wert !Ich fahre auf meinem 5,7 Liter Chevy Smallblock ein sixpack ( OffenhauserBrückke mit 3 Rochesterdoppelvergasern) elektronische Zündung und el. Pumpe,Ergebniss auf dem Prüfstand 493 NM die neuste Corvette schafft das grad zu toppen und 911er sind echte Verkehrshindernisse auf der Autobahn ;-))))


    ...


    :gruebel: serie ist je nach ausführung, köppe, baujahr, ... bis zu 372NM.
    unser angeblich... 400 bereits bei 1600 u/min. letzte gen vor vortec.


    welche SB-generation, und was noch gemacht? welche achse, welches getriebe, ab wann liegen die 493 an?
    rein berufliches interesse. kannst auch pn schreiben.


    die C6 hat 575NM mit dem 6.2er.


  • se, 150PS imponieren nicht. da kann es innen noch so schön glänzen. klarer fall von aufwand lohnt nicht. :uglyzwinker:
    da geht doch mehr, oder?


    Ich denke schon, dass da noch mehr geht. Is noch alles nicht ideal. Im Gegenteil. Hauptsache der Karren rennt. Mehr muss erstmal nicht. Morgen gehts nach Bualand. In einer Woche kann ich dir mal mehr über die Leistung sagen. Dann sind nochmal 1500km drauf.

  • Nun ja, mit den Achtzylindern gleichauf ziehen wird wohl nicht drin sein. Das ist und bleibt eine andere Liga.


    Das mit der Lackierung war eine Steilvorlage für mich. Früher (aua, das ich jetzt auch in dem Alter bin, wo man Sätze so anfängt ist schon ziemlich pieeeeeeeep!.........) wollte ich alles: Perfektes Fahrwerk, alles poliert, hochglanzpoliert, verchromt und einen V 6 mit allem was geht, neu bezogene Inneneinrichtung, Käfig, Renntechnik wo es nur geht. Jetzt, nach Jahren von Geldverschwendung für einen XR 3 i (unter anderem auch für eine Komplettlackierung, insgesamt habe ich damals nach und nach 14000 DM in das Auto gesteckt, teilweise war es auch Geld von Versicherungen, das nur für das Auto verwendbar war. Unfassbar, dass ich den XR 3 i nur als Übergangs/Alltagsfahrzeug gekauft hatte bis mein Coupe damals fertig sein sollte...........) und anderen unnötigen Kram wie Rentenversicherung und so, habe ich mir aus dem ganzen Wunschdenken eine Prioritätsliste erstellt: An Stelle 1. gleichauf: Fahrwerk stabil und Sperrdifferential/Köln V 6 Vergasermotor mit möglichst viel Hubraum und Tuning bis zur Alltagstauglichkeitsgrenze. An Stelle 2: siehe Stelle 1. an Stelle 3: siehe Stelle 1. An Stelle 4: Edelstahlauspuffanlage mit Fächerkrümmern An Stelle 5: "richtige Lackierung" und alles andere eben nachrangig.
    Inzwischen bin ich echt so drauf, dass für mich nur zählt, dass man das Auto benutzen kann. Wenn es so sauber, perfekt und alles neu, neuwertig und für sauviel Geld gemacht ist, dann hätte ich zuviel Angst, irgendwo einen Kratzer reinzumachen; oder was ist mit den Kindern? Die müsste ich dann mit dem Stock vom Auto fernhalten. Ne, das ist einfach rum, entweder man hält die Dinger in Schuss und benutzt sie auch regelmäßig oder man schenkt sie einem Museum. Was bringt es wenn man drei mal im Jahr auf ein Treffen fährt und dann stolz erzählen kann, dass die Dreifach-Vergaser-Anlage perfekt eingestellt ist und wenn man wollte und sich trauen würde und mal Vollgas geben, könnte man meinetwegen 170 PS an den Rädern freilassen oder irgendwelche Neuwagen ärgern. Beim Auf-den Hänger-fahren braucht man aber drei bis vier Einweiser, damit ja nichts dran kommt............und unterm Gaspedal ist extra ein 15 cm dicker Holzklotz, damit man nicht aus Versehen..........Okay, ich gebe es zu: ich will natürlich immer noch alles und zwar sofort (wie schon der Freddy Mercury schrie: "I want it all and I want it now!") aber ich kann mir genaugenommen weder eine komplette Lackierung leisten noch den Motorenschnickschnack. Und trotzdem versuche ich es, allerdings muss ich eben eine Auswahl treffen und da es noch nicht nachgewiesen ist, dass signalorange 76 das Auto scheller macht, nehme ich erstmal den Motor aufs Korn. Auch wenn ich die Farbe sehr gerne hätte..........


    Thema Polieren/Glätten: Da habe ich noch etwas im Hinterkopf, dass z.B. zu glatte Einlasskanäle sogar kontraproduktiv sein können, irgendwas war da.........


    Fordmotoren und Nennleistung: Meine Erfahrungen gehen in die andere Richtung. Ich habe schon schon so viele verdammt gut laufende Ford Sierra und alles mögliche mit OHC, DOHC, und diverse V 6 erlebt, da haben schon einige BMW-Fahrer geweint. Das Problem mit der Maßhaltigkeit und "nicht passenden" Teilen war nach Aussagen der sehr erfahrenen Jungs in meinem alten Betrieb vor allem bei den aus England gefertigten Motoren ziemlich stark. Die mögen den Essex auch garnicht. Ich kann eigentlich nicht klagen, das Autochen links ist schön und ohne jeden Defekt gelaufen. Insgesamt sehe ich es auch immer so: Wieviel Geld hat man bezahlt und wieviel Auto und vor allem Vortrieb bekommt man dafür? Da steht Ford nach meinen Erfahrungen sehr, sehr gut da.


    Zudem finde ich, wenn ich richtig liege, wegen 114 PS, dass 150 PS für einen 2,3er schon mächtig beeindrucken. Ich habe ja keine Ahnung was Se für eine Maschine hat, aber wenn die serienmäßigen 114 PS zu einem 2,3 V 6 gehören, schonmal Hut ab!


    Also, bis demnächst!


    Euer unverbesserlicher Träumer Timm

  • die 150 sind nur geschätzt. nix genaues man nicht weiß. und das mit den 2,3... ich schreib dir nächste woche bzgl dessen mal ne PN... bis dahin bin ich aber in der karre und hab kein internet :D


  • Thema Polieren/Glätten: Da habe ich noch etwas im Hinterkopf, dass z.B. zu glatte Einlasskanäle sogar kontraproduktiv sein können, irgendwas war da.........


    Wieviel Geld hat man bezahlt und wieviel Auto und vor allem Vortrieb bekommt man dafür? Da steht Ford nach meinen Erfahrungen sehr, sehr gut da.


    Jo, bei zu glatten Kanälen ist das kontraproduktiv - die Erläuterung müsste ich jetzt raussuchen, aber im wesentlichen geht es darum, dass zu glatte Kanäle wohl für Tröpfchenbildung an den Kanalwänden sorgen (oder umgekehrt).


    Ford hat schon immer recht große Kisten gebaut, für wenig Geld. Gerade Granni und Taunus waren da wirklich Meilensteine; ich weiss, dass z.B die Einstiege gegenüber VW oder Audi extrem groß waren (sind?) und bei meiner Länge ist das schon nicht unerheblich (im Regelfall muss ich aus Fahrzeugen leider wie 'ne Frau im Minirock aussteigen).


    Die Philosophie bzgl Essex oder Köln V6 will ich mal nicht großartig aufgreifen; für den Essex gibt es einfach mehr Teile (Rennsport). Über alles andere kann man streiten.


    Stone

  • Ich hatte jetzt nicht die Zeit den kompletten fred durchzulesen - der Haptanteil an dem Nachbau denk ich mal ist der Arbeitslohn...


    Ich lebe in einem Billiglohnland und wir lassen hier in der Fa einiges giessen - bei ner Fremdfirma...


    Sobald die Form gebaut ist - und das ist der Hauptkostenfaktor ist der Rest Erdnuesee - hat jemand eine Bruecke die als Rohling herhalten wuerde, oder eine in einem CAD format abgespeichert / kann da was machen und ich hoehr mich mal um...


    Greets


    Ilegal

  • Müsste 'ne Vorlage nicht in der Horizontalen geschnitten werden, damit man auch die Kanäle alle entsprechend als Abdruck nehmen kann?


    Keine Ahnung, wie sowas gemacht wird, aber ich denke mal, es funktioniert im wesentlichen mit Positiv-Negativ-(Ab)druck, richtig?


    Gruß, Stone